| Rumänien ist so nah. Und doch so fern. Verfallene Schlösser auf stürmischen Anhöhen, gierige Grafen, die über traurige Landstriche herrschen, Menschen, die in Armut leben - dieses Bild existiert von Rumänien, seit Bram Stoker mit "Dracula" einen Weltbestseller veröffentlichte. Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Rumänien gehört oder gelesen haben, die Wirklichkeit ist anders. Rumänien bietet für jeden etwas: entspannenden Strandurlaub oder Skispaß im Pulverschnee, oder vielleicht eine Bergwanderung entlang romantischer Gebirgsbäche. Rumänien bietet auch viel Kultur und Folklore, genauso ländliche Lebensfreude und "das kleine Paris"!
In der Zeit zwischen den Weltkriegen wurde die rumänische Hauptstadt "Klein Paris" genannt, und das nicht ohne Grund. Bukarest gibt sich sehr kosmopolitisch. Großstadtparks, Cafés mit Milieu- und Bohemiencharme, weite Alleen und Einkaufsboulevards, selbst die Champs Elysees darf nicht fehlen in Form der "Soseaua Kisseleff und auf der natürlich der Triumphbogen steht.
Bukarest ist nicht nur die politische sondern auch die Kulturhauptstadt Rumäniens. Zahlreiche Museen, allen voran das Nationale Kunstmuseum im Gebäude des ehemaligen Königspalastes, Oper, Schauspielhaus, Kabarett und Theater zeugen vom kulturellen Reichtum des Landes, dessen römische Wurzeln nicht zu verleugnen sind.
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Das Landleben gleicht einer Seite aus einem Bilderbuch. Im Morgengrauen sieht man schon die Bauern ihr Vieh zum Markt treiben, das am späten Vormittag zwischen allem, was der Mensch sonst so gebrauchen könnte, verkauft wird. Hier lernt man, dass Zeit nicht gleich Zeit ist. Die Menschen arbeiten gelassen und ruhig auf ihren Feldern, Kinder spielen im Maisfeld und Hunde rennen einem Pferdewagen nach.
Zwischen Maramures und Bukarest liegt das sagenumwobene Land Rumäniens, Siebenbürgen. Die Einwohner nennen es Transsilvanien, "hinter den Wäldern". Hier steht irgendwo zwischen endlosem Grün, kristallklaren Bächen und kleinen Holzkirchen mit hohem Dach das Schloss Bran des Prinzen Vlad Tepes, der als Vorbild für den legendären Grafen Dracula gedient haben soll.
Wem der Schauer nicht aufregend genug ist, der kann sich im Winter in den Karpaten, der großen Gebirgskette, beim Skilaufen verausgaben. Oder sich im Sommer an der 50 km langen "rumänischen Riviera" an der Schwarzmeerküste auch einfach an den Strand legen und das Leben genießen. In Orten mit so mystischen Namen wie zum Beispiel Venus, Saturn oder Jupiter.
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